Dein Modell ist fertig und bereit für den Erstflug. Doch zunächst muss der Sender programmiert werden und je nach Deinen technischen Möglichkeiten bieten sich unzählige Ansätze. Ich zeige Dir hier
meine Einstellungen und erkläre Dir die Funktionen. Danach gehts in die Luft.
Die Vorflugkontrolle erledigte ich mit meiner umfangreichen Checkliste, einmal in der Werkstatt, einmal unmittelbar vor dem Abflug. Sie ist nicht zwingend notwendig, aber jedesmal wenn ich sie nicht nutze, vergesse ich irgendetwas.
Die Liste kannst Du Dir im Premiumbereich herunterladen.
Der Erstflug verlief lehrbuchmäßig. Viel gibt es nicht zu schreiben. Ich habe Dir bei YouTube das Video hochgeladen. Somit kannst Du live dabeisein.
Der Schwerpunkt lag, nicht ganz wie erwartet, etwa 1cm hinter dem Übergang der LERX zu den Tragflächen. Mithilfe von 2x 1000mAH (ich hatte die 2200er zu Hause vergessen) lies sich dieser einfach einstellen. Allerdings mussten beide LiPos, trotz gleichem Gewicht zu den 2200er weiter nach vorne geschoben werden als ich es mir gewünscht hatte. Offensichtlich war mir das Modell hinten doch zu schwer geworden. Mal sehen, wie sich die Lackierung und die Aufkleber noch auswirken.
Die Trimmung musste etwas genutzt werden, was jedoch kein Baufehler sondern ein Fehler in der Einstellung der Querruder war. Ich hatte die Querruder auf einen Schalter gelegt, so dass ich entweder nur mit Tailerons oder mit zugemischten Querrudern fliegen konnte. Selbst mit zunächst deaktivierten Querrudern, zog die Maschine nach links und musste rechts getrimmt werden. Indem man das linke Querruder etwas nach unten korrigierte, konnte die Trimmung der Tailerons dann wieder zurückgenommen werden.
Die Fähigkeit, um die Längsachse zu rollen war aber unterirdisch. Hier hätten auch keine vergrößerten Ausschläge mehr helfen können und es war klar, dass die Querruder auch als Querruder eingesetzt werden müssen.
Also schaltete ich die Querruder per vorprogrammierten Schalter zur Unterstützung hinzu. Ausschläge von +/-20mm erwiesen sich als gute Kombination und die Rollen gelangen schön „scale“.
Die Ausschläge für das Höhenruder passten auf Anhieb und ich nahm den Expowert sofort auf 15% zurück. Die zugemischen Querruder erwiesen sich als hilfreich für enge Loogings, bremsten das Modell aber stark ab. Ich reduzierte den Wert nochmals um die Hälfte.
Neben ein paar Kleinigkeiten war ich aber vom Setup mehr als zufrieden. Die Flugzeit betrug für den Erstflug wie immer 3 Minuten. Da aber noch 50% Kapazität vorhanden waren, stellte ich den Timer für weitere Flüge auf 5 Minuten.
Da mir mein Terminplan einen Strich durch die Rechnung machte, verschob ich alle anderen Einstellflüge und Tests auf den Zweitflug. Die Lackierung hatte sich die Maschine bereits ab der ersten Minute verdient.
Eine absolute Katastrophe -
Die Seitenruder
Ich habe die Seitenruder (leider ohne nachzudenken) anhand der original Panellines ausgeschnitten und anscharniert. Vermutlich funktionieren sie auch exakt so, wie im großen Vorbild und sehen auch noch gut aus, aber es ist totaler Murks.
Betätige ich die Seitenruder, rollt das Flugzeug um die Längsachse, ganz so als würde ich klassische Querruder nutzen. Es ist nahezu keine Schiebewirkung oder Drehwirkung um die Hochachse zu beobachten. Dies lässt sich leicht testen, indem ich das Modell in einen senkrechten Steigflug bringe und dann Seitenruder zugebe. Das Ziel sollte eine sogernannter „Hammerhead“ oder „Hammerturn“ sein - aber weit gefehlt.
Ich kann es mir nur damit erklären, dass die Ruder unten mehr Widerstand erzeugen und das Modell ungünstig abbremsen. Dabei wird eine Tragfläche beschleunigt und produziert mehr Auftrieb, weshalb das Modell in die Richtung des Seitenruderausschlages rollt. Dass aber so gut wie keine Schiebewirkung um die Hochachse zu beobachten ist, ist schon seltsam. Da bereits die Tailerons in Kombination mit den Querrudern die Rollrate perfekt beeinflussen, benötige ich DIESE Seitenruder nicht.
Ich werde diese neu konzipieren, bevor ich mit der Lackierung beginne.
Also wieder in die Werkstatt...
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last edit: 25.01.2025