Den Baubericht der F-22 gebe ich Dir in einer anderen Form wieder, als bei den anderen Jets. Die grundlegenden Schritte zeige ich Dir dabei in vielen Bildern und weniger Text, denn die Techniken und Vorgehensweise kennst Du bereits.
Die F-22 verfügt über ein paar Besonderheiten. An erster Stelle steht dabei natürlich die Schubvektorsteuerung. Daneben verdienen die um 50 Grad abgewinkelten Leitwerke, der Rumpfboden und der obere Rumpfrücken ebenfalls einen genaueren Blick. Auch das Cockpit wurde aufwendig gestaltet und mit einer Klartsichtkabinenhaube und einer Pilotenfigur ausgestattet. Zu guter Letzt erfordert auch die Lackierung Geduld beim Maskieren, Abkleben und Bemalen. Diese Informationen habe ich exklusiv für Dich als Premiummitglied reserviert. In gewohnt ausführlicher Weise zeige ich Dir dort, auf was es beim Bau ankommt. Ich gebe Dir Hintergrundinformationen und erkläre Dir, wie Du das Modell und speziell die Schub-Vektor Steuerung programmierst und einstellst.
Wenn Du bereits Mitglied bist, stehen Dir sämtliche Informationen ab sofort im Premiumbereich zur Verfügung. Selbstverständlich erhält Du dort auch ab sofort den Bauplan, die Decals und Aufkleber (als Vorlage) und die regelmäßig aktualisierte Setup Datei für Spektrum Sender zum Download. Wenn Du hingegen noch kein Mitglied bist, kannst Du Dir hier noch einmal alle Vorteile und Bedingungen anschauen und dann selber entscheiden.
2. Ein kurzes Video, dass schon einmal zeigt, wie sich die F-22 geschlagen hat.
Weitere Videos findest Du später auf meinem
YouTube Kanal.
Der Flug erfolgt am 30.04.2022 bei traumhaftem Wetter und so gut wie keinem Wind. Darauf hatte ich lange gewartet, denn die F-22 hatte nach Ihrer Fertigstellung in der Werkstatt schon Staub angesetzt.
Doch jetzt zum Bau der F-22:
*Klick auf die Bilder, um sie bei Bedarf zu vergrößern*
Die Rumpfplatte ist das Herzstück und muss verstärkt werden. Je nach Größe der Depronplatten musst Du sie aus 2 Hälften erstellen.
Unterstützt werden die Stabilisierungselemente durch einen, auf der Unterseite verlaufenden Depronstreifen.
Der untere Bug wird einfach verklebt und durch den Depronstreifen in Form gehalten.
Der Triebwersschacht wird mit den Seitenteilen vorgegeben und mit einer Lage Depron auf der ganzen Länge verschlossen.
Die Oberseite ist bis dato noch "clean". Damit kannst Du das Modell flach auf den Tisch legen und die Unterseite bequem bearbeiten.
Zum Einbau der Schubvektorsteuerung kann der hintere Rumpfbereich wieder geöffnet werden und anschließend entweder verklebt oder beweglich (z.B. mit Magneten) verschlossen werden.
Zur besseren Kühlung kannst Du den Regler im Luftstrom befestigen. Dann benötigst Du jedoch ein weiteres Verlängerungkabel zum Cockpit.
Alle Kanten (hinten) der Tragflächen, Querruder und Höhenruder (später auch der Seitenleitwerke) werden angeschrägt und in eine aerodynamische Form gebracht.
Die Höhenruder werden wie gewohnt befestigt und über die hinten liegenden Servos in gerader Linie angesteuert.
Die Gestänge der Querruder verlaufen etwas schräg. Dazu müssen die Servos bereits schräg eingeklebt werden. Dennoch werden die Querruder durch ihren schrägen Verlauf gerade angelenkt.
Das Cockpit gilt es zu improvisieren. Hier siehst Du die vordere Instrumentenkonsole. Eine Bauanleitung gibt es für solche Projekte nicht.
Wenn schon, denn schon. Die Anpassungen für das Cockpit sind abgeschlossen. Für den Anfang bzw. Erstflug reicht das erst einmal.
Gut zu erkennen ist die Befestigung des Schub-Vektor-Antriebs. Er verfügt ein Kerbe und greift in den Stabilisierungsholm der Höhenruder.
Wenn alles passt, wird der Rumpf verschlossen und alle Spalte mit Depronstreifen und später mit Leichtspachtel aufgefüllt.
Die Seitenleitwerke wurden stabilisiert und die Ruderausschnitte bereits gesetzt. Die V-Ausschnitte liegen auf der Außenseite, was den Bereich vor der Luftschraube frei von möglichen Luftverwirbelungen hält.
Hier erkennst Du die Servos mit dem Anlenkungsgestänge. Der Rumpfboden wurde mit dünnen Birkensperrholz geschützt.
Jeder Servo bekommt seinen eigenen Kanal spendiert. Damit ist der Empfänger vollauf ausgelastet und im BAT-Port steckt noch der Kondensator.
Die Servoarme stehen senbkrecht und die Anlenkung mit den Gestängeanschlüssen ist soweit innen wie möglich erfolgt. Wie im Lehrbuch.
Mit Parkettlack und Talkum wird die Maschine imprägniert und für die Lackierung vorbereitet.
Der Parkettlack härtet die Oberfläche, das Talkum wirkt wie Füller und lässt sich später schön glatt schleifen.
Arbeite nicht zu großzügig mit der Parkettlackmischung. Weniger ist aufgrund der Größe und des erwarteten Gewichtszuwachs diesmal mehr.
Die F-22 ist soweit fertig gestellt und bereit zum Erstflug.
Die Programmierung der F-22 entpuppte sich aufgrund der Vielzahl an Möglichkeiten als recht aufwendig. Welche Funktionen soll man nur nehmen?
Je nach Sender und Möglichkeit fliegt sie aber auch mit einem Standardsetup (ohne Extrafunktionen).
Die Lackierun begann mit den weißen Stellen und dem Abkleben.
Alle Kanten und Linien sind gexakt gerade und erfordern viel gelbes Frogtape. Um Material zu sparen, habe ich es der Länge nach halbiert.
Man sagt in Profi-Lackiererkreisen nicht umsonst: 3/4 der Arbeit ist die richtige Vorbereitung.
Zur Vorbereitung gehört auch die richtige Technik. Ich habe ein paar Fehler gemacht. Die Folge: Viel Ausbesserungsarbeiten an unsauberen Linien.
Die fast fertig lackierte F-22. Der nächste Schritt sind die Dekorationen und Abzeichen.
Alle Kanten bekommen eine silbernes Klebeband. Damit reflektieren sie das Sonnenlicht im Flug, was ich persönlich sehr gut finde. Außerdem schützt es die Vorderkanten.
Die Vorlage für die Decals findest Du im Premiumbereich. Ich habe ein dezentes Grau gewählt.
Die fertige F-22. Überall findest Du kleine Details. Notwendig sind sie aber nicht, denn die Farbe überstrahlt im Flug alles.
Die äußeren Decals habe ich wieder entfernt. Das wirkte dann doch zuviel des Guten.
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last edit: 25.01.2025