Der Bauplan liegt nun vor Dir und entspricht in seinen Maßen dem späteren Modell. Du hast nun einen guten Überblick und musst diesen nur mit Hilfslinien markieren und, sofern Du magst, Modifikationen einzeichnen. In meinem Fall, habe ich, bis auf die bereits vorgenommene Stauchung um 10%, alles so belassen. Du kannst aber auch die Umrisse verändern oder hier und dort Details wegnehmen oder Anbauten hinzufügen.
Durch die Markierungen und Schnittlinien auf dem Bauplan (aus dem Programm „pdfxchangeViewer“) hast Du Anhalte, um die Blätter überlappend mit Klebeband oder Klebestift zu verbinden. Dennoch kann es zu Ungenauigkeiten durch den Ausdruck gekommen sein. Wenn irgendetwas nicht zusammen passt, versuche abschnittsweise vorzugehen oder sehe Dir noch einmal meine Tipps aus den "Bautechniken" an.
Zunächst habe ich bereits die Linien, die ich am PC hinzugefügt hatte, mit Farbe nachgezogen und weitere Linien markiert. Wenn Du auf diesen Schritt verzichtet hast, kannst Du es nun immer noch nachholen.
Dazu markiere Dir:
Danach kannst Du den Bauplan entlang der Kontouren ausschneiden und solltest 5 Schablonen in der Hand halten. Das war es dann auch mit der Vorbereitung, die ich gerne im beheizten Wohn- oder Arbeitszimmer erledige.
Stelle sicher, das Deine Schablonen symmetrisch sind. Fehler passieren beim Zusammenkleben des Bauplanes schnell und am Ende ist die rechte Tragfläche länger als die Linke. Doppelte Teile (z.B. die Tailerons oder das Seitenleitwerk) schneide ich nur ein Mal aus und benutze sie mehrfach. So ist sichergestellt, dass diese am Ende auch gleich groß sind.
Nachdem die Schablonen aus Papier nun vor Dir liegen, ist der nächste Schritt die Übertrag auf die Depronplatte. Hier musst Du etwas „Tetris“ spielen, um den Raum optimal zu füllen und den Verschnitt gering zu halten. Bei der Platzierung der Schablonen solltest Du immer die Faserrichtung im Auge behalten und diese Deinen Anforderungen entsprechen wählen.
Ob Du die Bauteile alle auf einmal platzierst, aufzeichnest und ausschneidest oder Dich ettappenweise an Deinem Baufortschritt orientierst, bleibt Dir überlassen. Nutze wieder die allgemeinen Tipps aus dem Bereich "Baupraxis".
An dieser Stelle bietet es sich an, vor oder nach dem Ausschneiden die Nieten, Bleche und Stöße oder kurz „Panel Lines“ aufzuzeichnen, die Dein Modell später nach der Lackierung noch einmal optisch deutlich aufwerten. Den Effekt sieht man zwar in der Luft nicht mehr, aber um Deine Modellfliegerkollegen zu beeindrucken reicht es alle Male.
Orientiere Dich am Bauplan oder suche Dir im Internet entsprechende Vorlagen. Es muss auch nicht alles Scale und vollständig übertragen werden. Nimm die Vorlage als Anhalt.
Und spare Dir gleich die Unterseite, die ist nur für Perfektionisten. Keiner schaut da später nach.
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last edit: 25.01.2025