Zunächst müssen die Baupläne erstellt und das Depron zugeschnitten werden. Wie immer also.
Bei Depronjets bekommst Du den modifizierten Bauplan, der in allen Aspekten optimiert wurde. Dazu gibt es eine komplett neue Schwenkflügelmechanik und einen 3D Vollrumpf - keine Silhouette.
Daher trägt das Modell auch den Namen F-14 „D“, also die 4. Version.
Diesen und alle zukünftigen Baupläne erstelle ich inzwischen mit dem kostenlosen Vektor-Grafikprogramm "Inkscape". Dort kann ich die Pläne einfach anpassen und modifizieren, Proportionen verändern, Details hinzufügen oder entfernen - solange bis das Modell meinen Anforderungen entspricht. Und man kann durchpausen, also eine Grafik als Hintergrund einspielen und darüber arbeiten, bzw. Konturen nachzeichnen. Genau was ich benötige.
Der Plan liegt als PDF Datei im DinA4 Format vor und Du kannst ihn direkt ausdrucken.
Sofern Du kein Premiummitglied werden möchtest (und ich verstehe überhaupt nicht warum :-)) suche im Internet nach den Plänen von „MDC +F-14“. Es handelt sich dabei zwar „nur“ um ein Profiljet in der Basiskonfiguration, aber immerhin…
1. Nachdem Du Dir den Bauplan ausgedruckt hast, musst Du die einzelnen Elemente noch zusammenkleben. Ich verwende hierzu immer Tesafilm und betrachte es als die nervigste Tätigkeit beim gesamten Bau. Aber solange kein A0 Drucker zur Verfügung steht, bleibt dies die einzige Möglichkeit. Beachte dabei, dass sich durch die Überlappung kleinere Ungenauigkeiten gegenseitig verstärken können. Am Besten faltest Du große Bauteile anschließend in der Mitte, um zu prüfen, ob diese symmetrisch geworden sind und trimmst sie notfalls mit der Schere.
2.
Achtung:
Der Bauplan ist kein „Fertigmodell“. Er beinhaltet nur die wesentlichen Komponenten. Einfache Abdeckungen, wie die unteren Triebwerksschächte oder das Mittelstück, Finnen und den Bodenbereich habe ich nicht mit abgebildet. Diese musst Du individuell, zunächst mit Überstand, anpassen. Orientiere Dich hierzu einfach an den Bildern der einzelnen Bauabschnitte.
Im Gegensatz zu anderen „Herstellern“ arbeite ich auch nicht (mehr) mit Zapfen und Nuten, da mir das Ausschneiden viel zu mühsam ist und sofern Du das Modell skalierst, diese nicht mehr passen. Die Positionen sind nur dort teilweise markiert, wo es für die Passform und die Ausrichtung vor dem Verkleben sinnvoll ist.
3. Weitere Schritte:
4. Optional: Panel Lines:
Ich empfehle Dir, aufgrund der notwendigen Anpassungen, Verklebungen, Spachtel- und Schleifarbeiten, die Panellines diesmal erst später anzuzeichnen.
Der Bau besteht aus 2 separaten Baugruppen. Beginne mit der Bugsektion zum Warmwerden. Diese dient zur geschützten Aufnahme der Elektronik und des LiPo Akkus. Es stellt ein in sich geschlossenes Element dar, welches unabhängig vom Rest konstruiert werden kann. Zum Schluss wird es mit der Rumpfsektion „verheiratet“ und die Übergänge werden gespachtelt.
Bewahre die Baupläne unbedingt auf, denn die Rumpfsektion ist das Erste, was bei einer unsanften Landung oder einem Crash beschädigt wird. Sofern eine Reparatur, wie bei der SU-30SM
(Den Bericht findest Du hier) nicht möglich ist, lässt sich die gesamte Bugsektion neu konstruieren und ersetzten.
Die Bugsektion wird mit der Score & Fold Methode erstellt. Wichtig sind die Formelemente, also der Zwischenboden und der untere Mittelsteg. Dieser gibt mit seinen Schottwänden die Form des Bug und der Nase vor.
Hieran siehst Du auch gut den Nutzen und den Erfolg der Score & Fold Methode, da sich auch komplexe Rundungen und Formen darstellen lassen.
Ob Du in den Zwischenboden noch Stabilisierungselemente einarbeitest, überlasse ich Deiner Einschätzung.
Profitipp:
Die Bugsektion wird nicht gerade, sondern etwas hängend mit der Rumpfplatte verklebet. Diese optische Anpassung, abgeschaut vor Original, war der wensentliche Grund, die Bugsektion getrennt zu erstellen. Einfacher wäre es sicherlich gewesen, die untere Rumpfplatte nach vorne zu verlängern und das Cockpit daran anzupassen, aber so ist es genauer. Stabilisiert wird die Konstruktion später durch die inneren Triebwerksschächte und die obere Rumpfplatte.
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last edit: 25.01.2025