Den grundlegenden Baubericht fasse ich für Dich diesmal größtenteils in Bilder, da Du die meisten Techniken bereits kennst. Die Highlights und Besonderheiten findest Du dann detailiert im nächsten Abschnitt.
Aufgrund der Größe der Rumpfplatte habe ich 2 Depronplatten (das französische Format 100x50 cm) zusammengeklebt. Dies gelingt am einfachsten mit Sekundenkleber und Klebeband auf der Rückseite.
Die Rumpfplatte wird klassich ausgeschnitten und gibt damit schon einmal die Grundform vor. Vergiss nicht, Dir sämtliche Ruderflächen mit einzuzeichnen.
Zur Stabilisierung werden Holme sowohl im Mittelbereich (gesamte Spannweite) und auch im Heckbereich vorgesehen. Dieser Heckholm dient der Befestigung des Motorträgers und hat die Aufgabe, die erzeugte Energie auf den Rumpf zu übertragen.
Mit Epoxy werden die Vierkantleisten aus 6x6mm Kiefernholz eingeklebt und mit grünem Klebeband (Frog Tape) verschlossen. Zum Einen hält dies den Kleber an Ort und Stelle, zum Anderen lässt sich das Frog Tape später super überlackieren.
Reste des Epoxy können sehr gut mit Spiritus entfernt werden. Lasse diesen aber abtrockenen, denn ansonsten haftet das Klebeband nicht auf dem feuchten Depron.
Die Höhenruder werden im feststehenden Teil ebenfalls verstärkt. Um am Heck Gewicht einzusparen verwende ich hier ausschließlich Carbonflachprofile und Sekundenkleber.
Die Höhenruder (und auch Tragflächen und Seitenleitwerke) werden in eine aerodynamische Form geschliffen. Ob es wirklich etwas bringt, kann ich nicht genau sagen, denn auch ohne diese Arbeit fliegen die Modelle, aber so sieht es zumindest "windschnittiger" aus.
So sieht die Rumpfplatte vollständig verstärkt aus. Auch den Bugbereich habe ich verstärkt, da hier später der LiPo sitzt. Die Querruder wurden bereits ausgeschnitten.
Von unten wurden die Triebwerksgondeln verklebt (dazu mehr im nächsten Abschnitt) und Du erkennst bereits die verbauten Servos. Um die Querruder in einer Linie anzusteuern, habe ich die Servos kurzerhand in die Tragflächen ausgelagert.
So sieht dann das Modell von unten aus. Beachte die symmetriechen Rudergestänge und die nahezu gerade Anlenkung der Ruderflächen. Auch wenn die Querruergestänge nach innen geneigt aussehen, das Ruderhorn wird im 90 Grad Winkel angelenkt.
Alle Kabel wurden über kleine Schlitze in der Rumpfplatte einfach und komfortabel auf der Oberseite verlegt und mithilfe von Verlängerungskabeln in den Bereich des späteren Cockpits vorgezogen.
Der Regler wird innen verbaut. In meinem Fall oberhalb der Rumpfplatte und weit vorne. Um wenigstens für etwas Kühlung zu sorgen, habe ich den usprünglichen Regler ausgetaucht und bewusst überdimensioniert (45A). Zusätzlich habe ich sogar im Bereich des Wärmeleitblechs den Schrumpfschlauch entfernt.
Hier erkennst Du noch einmal alle Komponenten und Kabel von oben.
Nach der ganzen Kabelei wird die Bugsektion angepasst.
Die Nase der Bugsektion wird mit Depronstreifen und Verdünner gefüllt. Beachte auch das schon fast fertige Cockpit (dazu mehr im nächsten Abschnitt).
Hier siehst Du das fast fertige Modell. Bis zum Finale stehen aber noch einige Arbeiten an: Schleifen, Spachteln, Dekorationen und natürlich die Seitenleitwerke. Oberster Grundsatz ist (wie immer) die absolute Parallelität, da keine Seitenruder zur Korrrektur geplant sind.
Das fertige Modell ist nun bereit für den Erstflug. Die Lüftungsschlitze aus Blech sind nur Deko und erfüllen noch keine Funktion. Später habe ich sie dann geöffnet um noch für etwas Kühlung der Komponenten zu sorgen.
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last edit: 25.01.2025